Die Hubschrauber der Bundeswehr
Die Heeresfliegertruppe verfügt derzeit über insgesamt 471 Hubschrauber. Dazu zählen der leichte Transport-Hubschrauber (LTH) Bell "UH-1D" und der mittlere Transport-Hubschrauber (MTH) Sikorsky "CH-53 G/GS". Hinzu kommen Verbindungs-Hubschrauber vom Typ "BO-105" sowie Panzerabwehr-Hubschrauber "BO-105 PAH1A1". Als Schulungs-Hubschrauber dienen die Sud Aviation "Alouette II" und der "EC135T1".
Bei der Luftwaffe sind 80 Bell "UH-1D" und drei Mittelschwere Mehrzweck-Hubschrauber Eurocopter "Cougar AS 532 Mark 2" in der VIP-Version im Einsatz. Die Marine verfügt über 21 "Sea King" für den SAR-Einsatz und 22 "Sea Lynx" als U-Boot-Jäger.
Bei der Heeresflieger-Waffenschule sind insgesamt 96 Hubschrauber im Einsatz- und im Schulungsbetrieb. Darunter sind noch 24 "Alouette II", die Ende Dezember 2005 voraussichtlich außer Dienst gestellt und durch den "EC135T1" mit Glascockpit ersetzt werden.
Die Bell "UH-1D" wird noch bis 2013 geflogen und dann durch den Eurocopter "NH 90" abgelöst werden. Ende 2005 wird die Heeresflieger-Waffenschule voraussichtlich über neun Maschinen des neuen Typs verfügen. Die "BO-105" wird bei der Heeresfliegertruppe bis auf weiteres in vier Staffeln und an der Heeresflieger-Waffenschule geflogen.
Die "BO-105 PAH1A1" soll 2013 außer Dienst gestellt werden; sie wird durch den Mehrzweck-Kampfhubschrauber "UH Tiger" ersetzt. Die Heeresflieger-Waffenschule wird Ende 2004 über die ersten "Tiger" verfügen; die Umschulung der Piloten beim Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum in Le Luc, Frankreich, begann bereits 2003.
Internet-Links
Hubschrauberpilot - mehr als ein hochinteressanter Job:
www.bundeswehr.de


